1000 Jahre Pömbsen - Immer voll auf der Höhe
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Pömbsen ist eine der ältesten Kulturstätten im Hochstift Paderborn und im Corvyer Land.

Das 355m ü. N. N. liegende Bergdorf wurde 875 gegründet. Erstmals wurde Pömbsen von Bischof Meinwerk erwähnt, der von 1009 - 1036 lebte. Nach seiner Chronik war der erste Einwohner Pömbsens ein Römer Namens Pumi, welcher sich 875 als erster hier niederließ. Seine Behausung soll in der Nähe des heutigen Tretbeckens gestanden haben. Ausgehend vom Haus des Pumi entstand zuerst der Name Pumihusen. Darauf folgten im Jahre 1015 die Namen Pumissum, 1036 Pumisen, 1237 Pümissen, später Pomessen, 1622 Pömsen und im 18. Jh. Pömbsen.

Die Großpfarrei Pömbsen gilt als eine der ältesten in der Region. 1036 kommt Pömbsen an das Busdorfstift in Paderborn. 1299 wird Nieheim abgepfarrt, und 1304 wird die Pfarre dem Kloster Marienmünster inkorporiert. Zur Pfarre gehören noch Alhausen, Langeland, Erpentrup und Reelsen im heutigen Pfarrverbund Bad Driburg.

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Das Dorf brannte 1531 und 1600 ab. Im 17. und 18. Jahrhundert war Pömbsen Rittersitz des Fürstbistums Paderborn. 1871 baute die jüdische Gemeinde eine Synagoge, die nach dem Pogrom vom 9. November 1938 abgebrochen wurde.

Am 1. Januar 1970 wurde Pömbsen in die Stadt Bad Driburg eingegliedert.

 

 

 

Impression aus dem Bergdorf

Literatur aus Pömbsen (Gedichte über das Bergdorf)
Der westfälische Mundartdichter und -schriftsteller Augustin Wibbelt wurde in der Pfarrkirche in Pömbsen getauft. Wibbelt besuchte später in Pömbsen mehrfach seinen Freund, den Pfarrer August Sommer.
In Begleitung des m ünsterer Sprachwissenschaftlers Erich Nörrenberg (1884-1964) verbrachte Wibbelt hier von 1841 bis 1843 seine Sommerfrische. Seine Erlebnisse flossen in den Gedichtzyklus Pömbsen ein. [Mehr]
Friedrich Wilhelm Weber - Der Handschuh

Die Gemeinschafts Grundschule Pömbsen - Reelsen.
Zwischen 1960 und 2008 wurde an beiden Standorten die 1. - 4. Klasse unterrichtet. Liebevoll gestalltete Pausenhöfe sorgen für Abwechselung.
Seit 2008 findet der Unterricht in Pömbsen statt.
[Link zum Förderverein]

blattAm 27.05.98 wurde der Betreiberverein Bergdorfhalle Pömbsen gegründet. Sinn und Zweck dieses Vereins ist die Bewirtschaftung der Bergdorfhalle im Sinne der Gemeindeordnung und die Förderung der Vereinstätigkeiten der heimischen Vereine.
Die Bergdorfhalle bietet bis zu 600 Gästen Raum für Feierlichkeiten und dient der Grundschule zur Durchführung der Sportstunden und den örtlichen Vereine für ihre Übungsstunden. Aber auch größere Veranstaltungen wie beispielsweise Schützenfesten oder Jubiläen können in der Halle ausgerichtet werden. Auch Privatpersonen können die Halle mieten.

Neben der Bergdorfhalle kümmern sich die Mitglieder des Betreibervereins auch um eine Schutzhütte in der sogenannten Wiepke. Diese Blockhütte ist etwas abseits des Dorfes idyllisch an einem Waldgebiet gelegen, verfügt aber trotzdem über Strom- und Wasseranschlüsse und eine eigene Toilettenanlage. Wem also die Bergdorfhalle zu groß ist oder wer für seine Veranstaltungen lieber Nähe zur Natur haben möchte, mangelt es dort an nichts. [Mehr]

 

Das Vereinsleben

Egal welche Gesellschaftsformen das Leben in Pömbsen in den letzten 1000 Jahren hatte, schon immer gibt es Menschen, die sich zu Gruppen zusammen tun, um ihre Interessen gemeinsam auszuleben und zu pflegen.
Heut zu Tage nennt man so etwas Verein. Wikipedia sagt dazu: „Der Verein  bezeichnet eine freiwillige und auf Dauer angelegte Vereinigung von natürlichen und/oder juristischen Personen zur Verfolgung eines bestimmten Zwecks, die in ihrem Bestand vom Wechsel ihrer Mitglieder unabhängig ist.“ Nüchtern betrachtet sagt dieser Satz eigentlich schon alles über einen Verein aus. Doch Vereine sind viel mehr und gerade in Pömbsen haben diese einen hohen Stellenwert. Sie sind nicht nur eine Bereicherung für die das Dorfleben, sondern gestalten es massiv mit. Dabei spielt es nur eine untergeordnete Rolle, ob sich die Vereine aus historischen Organisationen entwickelt haben oder erst in der „Neuzeit“ bereits als Verein gegründet wurden.
Doch auch die Interessen der Menschen ändern sich und somit müssen auch die Vereine flexibel sein, ohne dabei aber ihren Zweck, ihre Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. So kann es passieren, dass im Laufe der Zeit einige Vereine von der Bildfläche verschwinden. Manche tauchen wieder auf, andere finden für ihren Zweck nicht genug Interessenten um wieder eine Gemeinschaft aufzubauen. Dafür treten andere, neue Vereine an deren Stelle.
Auch Pömbsen hat schon viele solcher Interessengemeinschaften kommen und gehen sehen. So war  im Bergdorf beispielsweise das Kolpingwerk aktiv, dessen Mitglieder sich in Sachen Familie, Bildung, humanitäre Hilfe und katholischer Jugend- und Seniorenarbeit einsetzten. Auch einen Gesangsverein gab es im ohnehin recht musikalischen Pömbsen, welchem Zweck dieser Verein nachging, dürfte sich von selbst erklären. Das jüngste Beispiel für Veränderungen in der Vereinswelt ist die Katholische Frauengemeinschaft, kurz KFD. Die hier engagierten Frauen waren in der Gemeinde aktiv, vom Gesprächskreis über gemeinsames Feiern, Bildungsangeboten bis hin zu Freizeitveranstaltungen bot ihre Gemeinschaft viele Möglichkeiten. Ihr Ziel war das Mitprägen der Dorfgemeinschaft auf der Grundlage des christlichen Glaubens. Die KFD musste 2012 aufgelöst werden, nachdem kein neuer Vorstand gefunden werden konnte.
Doch gerade weil sich in der Vereinswelt einiges tut, ist es umso beeindruckender, welche gesellschaftliche Vielfalt die Pömbser Bürgerinnen und Bürger besitzen und weiterhin aufrecht erhalten. Auf den nächsten Seiten kann sich ein jeder einen Einblick in eben diese Vereinswelt ermöglichen und sich darüber informieren, wie umfangreich die Geschichte der Pömbser Vereine gestaltet ist.

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Schützenbruderschaft / Schiesssportgruppe

 

 

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Feuerwehr / Löschgruppe

 

 

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Spielmannszug

 

 

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Musikzug

 

 

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Rassegeflügel und Vogelschutzverein

 

 

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TUS Pömbsen

 

 

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Karnevalsverein WuiWui

 


blattSeniorengemeinschaft
Die Seniorengemeinschaft hat seit 1973 ihren festen Platz in unserer Pfarrgemeinde. Das monatliche Treffen (immer Mittwochs) beginnt immer mit einer hl. Messe in der Mariä Himmelfahrt Kirche.
Geselligkeit bei Kaffee und Kuchen ist Trumph. Der monatlichen Programminhalt wechselt zwischen Gesprächen, Informationen, Feiern, Ausflügen sowie traditionelle Andachten und viels mehr.
Zur Zeit umfasst die Seniorengemeinschaft 35-45 aktive Männer und Frauen.
Schon 1973 nahmen ca. 45 Personen an den hervorragend gestalteten Nachmittagen teil, was auch weiterhin so blieb.

Frau u. Herr Bartezko leiteten mit Unterstützung von Frau Elke Soethe von Beginn an
10 Jahre ehrenamtlich die Seniorennachmittage. Um dieses Angebot aufrecht zu erhalten, übernahm Frau Annegret Thiele und weiterhin Frau Elke Soethe (Werner) diese Leitung im Jahre 1983.
Frau Elke Werner schied 1986 nach 13-jähriger Tätigkeit aus. Frau Thiele leitete die Seniorennachmittage bis sie am 16.10.1995 nach fast 13 Jahren verabschiedet wurde.

Pastor Thiele u. seine Schwester Annegret wurden im Beisein vieler Bürger der Ortschaften Reelsen, Langeland-Erpentrup und Pömbsen in einem gemeinsamen Gottesdienst verabschiedet, zurück nach Wehrstapel im Sauerland, wo Sie dann ein Neues Zuhause bezogen
haben.
Am 30.08.1995 stellte sich das neue Betreuerteam der Senioren - Gemeinschaft Pömbsen vor.

Herr Anton Krawinkel mit Ehefrau Marianne,
Herr Anton Rasche mit Ehefrau Maria,
Herr Karl Leyk mit Ehefrau Toni.

Herr Leyk übernahm die Aufgabe als Sprecher in der Runde.
Besonders aber war er für Zeitungsartikel zuständig, was ihm sehr viel Freude bereitete. Zudem erstellte Herr Leyk eine Chronik mit Fakten und Daten und sehr schönen Bildern bis 1997 die er der Seniorengemeinschaft schenkte.
Am 13.10.1997 trat Herr Leyk von seinem Posten als Sprecher wegen Krankheit zurück . Hermann Menne trat seine Nachfolge an.

Am 22.04.1998 war es dann soweit, man konnte auf 25 Jahre Seniorengemeinschaft Pömbsen zurück blicken .Dieses große Jubiläum fand mit einem Dankgottesdienst mit Pastor Röttger in der Pfarrkirche statt, anschließend ging es im Pfarrheim
zum gemütlichen Teil über. Zur Seniorengemeinschaft gehörten in dieser Zeit ca.50 Personen im Alter von 60 bis 90Jahren Männer und Frauen gemischt.

 


In den 25 Jahren konnte man auf ca. 50 Ausflüge und 180 Seniorennachmittage zurückblicken.

blattWenn es möglich ist, wird jeweils vor und nach der Pause ein Tages- oder Halbtagesausflug organisiert. Es geht in die nähere und weiter Umgebung.
Natürlich sind schon viele Ziele erreicht worden.
Das kann zum Beispiel zum Bauernhofkaffee, zum Klosterbesuch aber auch in die Heide oder an die Weser gehen.
In jedem Jahr steigt unsere eigene Karnevallsfeier. Das Programm in der Bütt usw. ist zum größten Teil aus den eigenen Reihen.
Im Durchschnitt sind 35 und mehr an den Seniorennachmittagen zu begrüßen.
Dazu natürlich die fünf Personen vom Leitungsteam und der Pastor (wenn er nach der hl. Messe Zeit hat)
Besonders erfreulich ist, das es Frauen und Männer im Alter von 60 bis 95 Jahre sind.

Der Initiative des Geschäftsführers der Schützenbruderschaft St. Fabian u. Sebastian Franz-Josef Middeke ist es zu bedanken, das ein Emblem der Senioren-Gemeinschaft jetzt auch dem Maibaum in Pömbsen ziert.
blattDiesbezüglich kontaktierte Middeke, Heinrich Mügge mit der Bitte, sich hierüber Gedanken zumachen bzw. ein Emblem zu erstellen um den Gemeinschaftssinn des Dorfes zu untermauern.
Das Seniorenleitungsteam war von dieser Idee hellauf begeistert und gab sofort ihre Zustimmung.
Dieses wurde dann sogleich durch Rücksprache mit Andreas Mügge in Angriff genommen.
Die St. Johanneskapelle auf dem Klusberg ziert nun dieses Emblem.
Als Ergebnis wurde dieses sogenannte Wappen am 30.04.08 am Maibaum angebracht.
Der Zufall hat es gewollt, das sich 2008 das 35. Geburtstagsjahr jährt, welches am 14.06.08 gebührend gefeiert wird.

 

blattLandfrauen
Im Interesse der Frauen im ländlichen Raum wollen wir unsere Zukunft in die Hand nehmen und uns für das Leben auf dem Land einsetzen. Vielfältige Fragen bestimmen den Alltag unserer Mitglieder. Wie steht es mit der dörflichen Infrastruktur? Welche Betreuungsmöglichkeiten bieten sich Familien mit Kindern? Wie ist die Chancenverteilung von Mann und Frau?

Nur einige Beispiele für die Lebensbereiche in denen wir uns als LandFrauenverband positionieren und engagieren.

Das Baugebiet für junge Familien

Im idyllischen Bergdorf sind bis zu 25 Bauplätze verfügbar, welche Grundstücke von 500-700 Quadratmetern für 1 bis 2-geschossige Bauweise bieten. Im Pömbsens Umgebung befindet sich Bad Hermannsborn (Ausflugsziel, Kurklinik und Park) sowie Nieheim (Kulinarische Meile, Käsemarkt etc.).
Grundstückspreis 12 Euro/qm (exkl. Erschliessung)
Weitere Informationen finden Sie hier ... [Mehr]

 

Sehenswürdigkeiten in und rund um Pömbsen

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Mariä Himmelfahrt Kirche

[Flyer zur Kirche]

Die erste Kirche entstand im Jahre 1000.
Die jetzige Kirche ist der 3. Wiederaufbau. 1935 ist dieser Grundstein freigelegt worden. Zum ersten mal wurde im Sommer 1653 in die Kirche eingebrochen. Die Täter waren vermutlich holländische Soldaten. In der Nacht vom 18. / 19. November des selben Jahres wurde zum zweiten mal ein Einbruch verübt. Dabei wurden viele wertvolle Gegenstände entwendet, wovon die meisten bis zum heutigen Tage noch als vermißt gelten. 1971 - 1974 und 2002-2003 wurde die wurde die Pfarrkirche renoviert. Beim Einbau der Heizung fand man im Grundstein des Chores eine versilberte Bleiplatte mit Inschrift.
Früher gehörten zum Bezirk der Pfarrgemeinde Pömbsen noch Erwitzen, Emde, Bad Hermannsborn, Reelsen, Schönenberg und Merlsheim. Die Gemeinde Alhausen war mit einer von Pömbsen geleiteten Pfarrvikarstelle versehen. Bis tief ins 13. Jahrhundert, bis zur Stadterhebung, gehörte auch Nieheim zur Großpfarrei Pömbsen. 1324 wurde die Pfarrei Pömbsen mit dem Kloster Marienmünster zusammengeschlossen. Heute gehört Pömbsen zum Dekanat Höxter.
Bekannt geworden ist die Kirche und damit auch der Ort durch die Taufe der zwei bekannten Dichter Peter Hille und Friedrich Wilhelm Weber, welche auch nach ihrer Taufe noch oft im Dorf verweilten. Das Geburtshaus Hilles steht in Erwitzen, das von Weber steht in Alhausen. 1802 war eine große Feuersbrunst in Pömbsen. 60 Häuser brannten nieder. Auch das alte Pfarrhaus mit dem benachbarten Schul- und Küsterhaus vielen dem Brand zum Opfer. Hierbei sind viele alte, wertvolle Dokumente mit verbrannt. Das neue Pfarrhaus entstand auf den alten Fundamenten. Mit den Arbeiten wurde noch im gleichen Jahr begonnen. Das Kloster Marienmünster, dem auch Pömbsen damals als Pfarrdorf unterstand, begann mit den Aufbauarbeiten. Nach dem Plan der Mönche sollte der Neubau auch die Schul- und Küsterwohnung aufnehmen. Im Zuge der Säkularisation fiel die Fertigstellung des Pastorates dem preußischen Fiskus zu.
Auch die beiden Weltkriege hinterließen ihre Spuren. Zum einen brannte die Synagoge der jüdischen Gemeinde ab, zum anderen aber fanden viele Menschen den Tod in dieser Zeit.

Kreuzgewölbe mit Graren, im Schiff auf Wand- und Eckpfeilern zwischen rundbogigen Quergurten, im Chor auf Konsolen. Fenster an der Ostseite der Sakristei rund. Eingänge an der Süd- und Westseite gerade geschlossen. In der örtlichen Überlieferung stellt die heutige Kirche den dritten Kirchenbau dar. Es liegt kein Grund vor, das zu bezweifeln. Ältester Teil ist das Chor, seinerzeit ,Non alters'. . So erklärte es die Urkunde im Grundstein, der am 2.4.1678 von Generalkommissar Laurennus v. Dript an einem Samstag gelegt worden ist. Der Grundstein ist 1935 an der Türschwelle zur Sakristei beim Bau einer Heizung tief im Boden gefunden worden.

 

 

Banneux-Kapelle

Die Banneux-Kapelle am Südrand des Kirchhofs ist am 1. Mai 1964 eingeweiht worden. Die Echtheit der Erscheinungen der ,Jungfrau der Armen" in Banneux, Belgien, hat die Kirche am 22 August 1949 anerkannt.

 

Johannes Kapelle

Zur Ausstattung der Kapelle gehört ein Altätchen, auf dem oben ein Kreuz von den Statuen der hl. Walburga und des hl. Johannes Nepomuk umgeben wird. Auf der rechten Innenseite befindet sich die überlebensgroße Figur des Gekreuzigten Herrn, bekannt als der ,Große Gott', die früher an der Südseite der Kapelle draußen angebracht war.
blattAuf dem Altartisch liegt die Johannesschüssel. Das dreimalige Tragen der Schüssel um die Kapelle sollte vor Kopfweh schützen oder dasselbe heilen.
Am 5. Juni 1905 schlug der Blitz in die Kapelle, zertrümmerte den Türbogen und schleuderte das Haupt von der Schüssel heraus.
Die Spuren davon sind noch heute sichtbar.
Nach dem Ereignis ließ Pfarrer W. Dick den 'Großen Gott' in die Kapelle bringen, um ihn vor schädlichen Witterungseinflüssen besser bewahren zu können. Eine Notiz ,,Aus dem Nethegau" sagt: Tausende frommer Pilger sind hinaufgewallfahrtet, um in den Leiden des Lebens Trost und Stärke bei dem kreuztragenden Christus zu finden und den Vorläufer des Herrn zum Fürsprecher zu haben. Ja, man hat noch gut gekannt jene Frau, die jeden Sonntag in frommet Demut barfuß hinaufpilgerte...

Am Montag, den 26.11.2007 konnten der stellv. Kirchenvorstandsvorsitzende Willibald Scholz und Tobias Menne, Mitglied des Pfarrgemeinderates der Kath. Kirchengemeine Mariä Himmelfahrt Pömbsen, sowie Pastor Janusz Kudyba einige Persönlichkeiten der heimischen Wirtschaft, den Oberst der Schützenbruderschaft St. Fabian und Sebastian Pömbsen Herrn Reinhard Peine, sowie den Löschgruppenführer Brandoberinspektor Andreas Mügge im Pfarrheim zu Pömbsen begrüssen. Anlass des Treffens war die Spendenübergabe an die Kirchengemeinde zur Renovierung der Kluskapelle in Pömbsen.
Nach einem kurzen Vortrag über die beabsichtigten Renovierungsarbeiten, einem Bericht über den Stand der Finanzierung und einer kurzen Diskussion konnten die Spenden der einzelnen Unternehmen, Banken und Pömbser Vereine entgegengenommen werden.
blattDie Parkklinik Bad Hermannsborn, vertreten durch Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff spendete 1000 € zum Erhalt der Kluskapelle. Ebenfalls spendeten je 1000 € die Volksbank Bad Driburg-Brakel-Steinheim und die Sparkasse Höxter. 500 € konnte die Kirchengemeinde von der Schützenbruderschaft Pömbsen und der Bank für Kirche und Caritas Paderborn in Empfang nehmen. Einen Beitrag in Höhe von 250 € überreichte die Löschgruppe Pömbsen.
Alle Spender stellten nochmals die Wichtigkeit und Dringlichkeit der Renovierung heraus und wünschten der Kirchengemeinde Alles Gute zum Renovierungsbeginn.
Somit möchte sich der Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat nochmals bei allen Spendern für die großzügigen Geldspenden recht herzlich bedanken und nochmals Ihnen allen ein herzliches Vergelt`s Gott.

 

Das Bültekreuz
(Pömbsen von A bis Z von Paster Norbert Thiele)

In der "Agende für Pömbsen und Filialen" aus der Hand von Pfarrer Kreilos im Jahre 1932 (in Pömbsen von 1928-1935) wird das Bültekreuz "Schönbergerkreuz" genannt. Bültekreuz heißt es nach der dortigen Flurbezeichnung "auf der Bülte".
Als Schönbergerkreuz könnte es bekannt geworden sein bezüglich des Standpunktes am alten Pömbser Kirchweg für die Schönberger oder nach der Heimat der Stifter des Kreuzes, einer Schönenberger Familie (Niggemann-Helms).
Zum Bültekreuz führt der letzte der drei Bittprozessionen vor Christi Himmelfahrt. Neben dem Kreuz läd eine Bank zum Verweilen ein. Für den Platz trifft die Schilderungen aus den Lebenserinnerungen Wibbelt im "Versunkenen Garten" zu.
"Man hat die passenden Plätze so feinsinnig ausgewählt und ausgenutzt, daß man diese Kreuze einen besonderen Schmuck der Heimat bilden. Man fragt sich oft unwillkürlich, ob es ein glücklicher Zufall war oder ob die Alten so viel instinktiven Schönheitssinn hatten..."

Bültekreuz nach 55 Jahren erneuert
Das morsche schlichte eichene Kreuz in der Bülte (Flurbezeichnung der Feldmark zwischen Pömbsen und Schönenberg) ist vom amtierenden Pömbsener Schützenkönig Lothar Henneke erneuert worden.
Bei einem Streifzug durch die Feldmark entdeckte er das windschiefe Kreuz und entschloss sich es zu erneuern. Damit das neue Kreuz vielleicht noch länger als das bisherige dem rauen Wind auf dem Berg am alten Kirchweg von Schönenberg standhält ist das Eichenholz mit Metallbeschlägen und einem Metallsockel verstärkt und steht auf einem festen Fundament.
Seinen Entschluss hat Lothar Henneke zwar nicht bereut, aber die steinige Bodenbeschaffenheit hat ihm die Arbeit nicht gerade einfach gemacht. Er musste sogar mit großem Gerät ans Werk gehen, um die Grube für das Fundament zu graben. Dafür stellte ihm Bernhard Pelizäus die Maschinen zur Verfügung. Auch die Beschaffung des geeigneten Balkens war schwerer als gedacht. Die Metallbeschläge fertigte sein Bruder Egon Henneke.
blatt Die restlichen Arbeiten machte er aber selber. Dem Kreuz zur Seite stehen zwei Buchsbäume die ihm sein Freund Günter Hanneke stiftete. Die Weihe des Kreuzes wurde am 21. September 2007 von Pastor Janusz Kudyba vorgenommen.
Im Jahr 1952 ist das bisherige Kreuz schon einmal erneuert worden und am 21. Mai desselben Jahres während der Flurprozession auch geweiht worden. Schon im Jahr 1932 spricht Pfarrer Kreilos in seiner Agende für Pömbsen und Filialen von dem Schönenberger Kreuz, das von der Familie Helms (Niggemann- Helms) aus Schönenberg gestiftet wurde. Der dichtende Pfarrer i. R. Dr. Augustin Wibbelt widmete dem Dorf Pömbsen während seiner Erholungsreisen insgesamt 28 Gedichte. Er schrieb über das Bültekreuz: „Das eichene Kreuz selbst ist schmucklos. Doch kenne ich keinen schöneren Blick auf die 300- jährige Pömbser Pfarrkirche mit den vorgelagerten westlichen Häusern des Oberdorfes. Das Kreuz am Wege gibt den rechten Rahmen dazu.“
Kreuze im Bergdorf:

Kreuztracht - Über 250-jährige Tradition der Kreuztracht in Pömbsen

Die Kreuztracht wurde in Pömbsen erstmalig 1754/55 urkundlich bezeugt.
Der Brauch war im 18. Jahrhundert nicht ungewöhnlich. Da Pömbsen Wallfahrtsort zum heiligen Kreuz ist, lag diese besondere Verehrung wohl nahe. Nach einer Unterbrechung im zweiten Weltkrieg wurde diese Tradition 1946 wieder aufgenommen.
Das heilige Spiel soll das Geschehen der Passion Jesu vertiefen und es den Gläubigen in besonderer Weise nahe bringen. Ein anonymer Kreuzträger, dessen Beweggründe unbekannt bleiben, trägt das Kreuz in der Prozession durch die Ortschaft. Begleitet wird er von drei schwarzgekleideten Frauen, die die Leidenssymbole die Geißel, das Schweißtuch der Veronika und einen Totenkopf mittragen. Simon von Cyrene unterstützt den Kreuzträger. Dieser Brauch der das Geschehen des Karfreitags anschaulich werden lässt, existiert im Erzbistum Paderborn noch in vier Orten.

Mit dem Auszug der Kreuzgruppe aus der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt beginnt die alljährliche Kreuztracht in unserem kleinen Bergdorf. Angeführt wird die Prozession von einem grossen Kreuz, dass die Leidenswerkzeuge ( Lanze , Essigschwamm, Geissel) und die Nägel, einen Hammer und eine Zange darstellt. Dem Vortragekreuz folgen die drei „frommen Frauen“, die als Leidenssymbole die Geißel, das Schweißtuch der Veronika und einen Totenkopf mittragen. Es schließt sich der Pastor, die Messdiener und der Diakon mit der Kreuzreliquie an. Den Abschluss der Kreuzgruppe bildet der anonyme Kreuträger, der von Simon von Cyrene unterstützt wird.

 

Die optische Telegrafenstation Nr. 32

Die optische Telegrafenstation Nr. 32 Optische Telegrafie oder „In die Ferne schreiben“ Die Bemühungen den Menschen, Nachrichten über die naturgegebene Rufweite ihrer Stimme hinaus zu übertragen, sind wohl ebenso alt wie die Geschichte der Menschheit überhaupt. So kann man sich mit eigener Phantasie wohl vorstellen, wie in grauer Vorzeit ein Neandertaler seinen benachbarten Höhlenbewohnern durch Rauchzeichen mitteilte, dass ein Mammut in die falle gegangen sei. Das war bereits eine Art von „In die Ferne schreiben“.
Diese Art von Nachrichtenübermittlung wurde im Laufe der Jahrtausende immer weiter entwickelt und erreichte ihren Höhepunkt im römischen Weltreich, als politische und militärische Nachrichten an die äußersten Grenzen des Imperiums verbreitet wurden. Auch den alten Persern und Griechen war das Feuer als Nachrichtenmittler bekannt. Die Römer bauten Telegraflinien, die aus Telegraftürmen ( = Specula) bestanden und deren militärische Besatzung ständig bereitstand, um von der in Sichtweite entfernten Nachbarstation Nachrichten zu empfangen und weiterzugeben.

blattMit dem Untergang der großen Römerreiche zerfielen auch die mit solchen Signaleinrichtungen versehenen Türme und Limeskastelle.
Die optische Telegrafie geriet wieder in Vergessenheit. Erst Napoleon schuf mit der optischen Signalmast- Telegrafie zur Verwaltung seines Riesenreiches einen vergleichbar schnellen Nachrichtendienst. Mit dem von Chappe im Jahre 1773 erfundenen Telegrafen konnte man durch entsprechendes Drehen eines langen Balkens und zweier Flügel 92 besonders charakteristische und gut erkennbare Zeichen bilden. Um 1845 gab es in Frankreich 534 Telegrafenstationen, die 29 Städte über eine Gesamtlänge von 4800 km nachrichtentechnisch mit Paris verbanden. Optische Telegrafenlinien waren im vorigen Jahrhundert außerdem noch in England, Norwegen, Dänemark, Schweden, Rußland, Österreich, Spanien, Algerien und Italien in Betrieb. In Deutschland gab es ab 1837 eine privaten Schiffsmeldedienst zwischen Hamburg und Cuxhaven auf der Basis des optischen Telegrafen, ebenso zwischen Bremen und Bremerhaven von 1847-52.

Die Geschichte der Station Nr. 32 Die Station Nummer 32 auf der Finnstätte bei Oeynhausen – heute im Stadtbereich Nieheim – gehörte vor 150 Jahren zur Telegrafenlinie Berlin-Köln-Koblenz, die ausschließlich militärischen und verwaltungstechnischen Zwecken diente. Den Befehl, diese Linie zu bauen, erließ die preußische Regierung, um von Berlin aus eine schnelle Verbindung zu den preußischen Rheinländern zu bekommen. Die etwa 700 Kilometer lange Telegrafenlinie, die 1834 den Betrieb aufnahm, bestand aus 61 Stationen an geographisch besonders günstigen Stellen. Das aufwendige System wies jedoch schwerwiegende Mängel auf: Ein großer Nachteil bestand darin, daß sie im Sommer nur etwa sechs Stunden und im Winter nur drei Stunden arbeiten konnte. Außerdem fiel die Nachrichtenübermittlung bei starkem Regen, Schnee, Hagel und Nebel aus. Als die elektrische Telegrafie erfunden wurde, stellte man im Jahre 1849 nach nur 15 jähriger Tätigkeit den Betrieb der optischen Telegrafenlinie ein.
Die Telegrafenstation Nr.32 in Oeynhausen wurde ebenso wie die anderen Stationen der Region – Köterberg, Vörden und Entrup – abgerissen. Etwa anderthalb Jahrhunderte später, im August 1984 konnte die Telegrafenstation Nummer 32 auf der Finnstätte erneut eingeweiht werden. Nach sechsjähriger Bauzeit war die bisher einzige Station der alten Telegrafenlinie Berlin-Koblenz wiederhergestellt worden. Auf Initiative des örtlichen Heimatvereins wendeten Oeynhauser Bürger mit Engagement und Tatkraft ca. 5000 Arbeitsstunden für den Wiederaufbau der Station auf. Als Zeuge der optischen Telegrafie, einer heutzutage fast vergessenen Nachrichtentechnik, stellt die wiederaufgebaute Station ein einzigartiges Baudenkmal dar. Und so funktionierte die „Optische Telegrafie“ Die Telegrafenstation bestand aus einem Wohnhaus mit einem angebauten Turm. In seinem oberen Stockwerk war das Wachzimmer, in dem sich die Besatzung der Station aufhielt: ein Ober- und ein Untertelegrafist. In diesem Raum befand sich das untere Ende eines Mastes, der durch die Turmdecke hindurchging und noch ca. 6 Meter darüber hinaus ragte. [Mehr]


Die Umgebung von Pömbsen

Bad Hermannsborn

Die Park-Klinik Bad Hermannsborn ist seit dem 01. September 2006 eine von vier Kliniken des Familienunternehmens Graf von Oeynhausen-Sierstorpff, das seit über 200 Jahren für qualitativ hochwertige Gesundheitsleistungen, stilvolle Unterbringung und herzliche Zuwendung zu seinen Gästen steht.
Diese Maximen finden Sie auch in der Park-Klinik Bad Hermannsborn wieder. Die Klinik wurde 1925 von der Barmer Ersatzkasse im Stil eines herrschaftlichen Hauses gebaut. Heute präsentieren sich das über 80 Jahre alte Hauptgebäude und der moderne Neubau inmitten eines 18 Hektar großen, traumhaften Parkgeländes mit gepflegten Grünanlagen, Blumenbeeten, Teichen und altem Baumbestand. Die Einrichtung mit insgesamt 216 Betten hat sich auf die Fachbereiche Diabetologie und Kardiologie spezialisiert. Zwischen den verschiedenen Häusern der Klinikgruppe gibt es einen regen interdisziplinären Austausch, von dem unsere Patienten ganz besonders profitieren. [Mehr]

Bad Driburg

Bad Driburgs Lage im "Naturpark Eggegebirge - südlicher Teutoburger Wald" hat das traditionelle Mineral- und Moorheilbad zu einem beliebten Wandergebiet gemacht.
Der hohe Laubwaldbestand lockt insbesondere im Frühjahr und Herbst viele Wanderer nach Bad Driburg.
Die malerischen Täler von Nethe, Diemel und Weser sowie die sanften Hügel des Eggegebirges mit dem hohen Buchenwaldbestand laden zu ausgedehnten Wanderungen in der teilweise unberührten Natur ein. Auf zahlreichen gutbeschilderten Wanderwegen bieten sich viele Möglichkeiten zu abwechslungsreichen Wandertouren, beispielsweise zum Hermannsdenkmal oder zu den Externsteinen. Nicht ohne Grund wurde der Deutsche Wandertag bereits zwei Mal - 1981 und 1998 - in Bad Driburg ausgerichtet. [Mehr]

Nieheim

Die Stadt Nieheim reicht mit ihrer über 750-jährigen Geschichte bis tief in das Mittelalter. Aus dem anfänglichen Gemeinwesen entwickelte sich - durch die Verleihung von städtischen Privilegien (niedere Gerichtsbarkeit, Marktrecht, Münzrecht, etc.) zur Zeit Bischofs Bernhard IV (1228 - 1247) - die heutige Stadt Nieheim. Nach einer raschen Entwicklung von einer ehemaligen Ackerbürgerstadt und Mitglied im Städtebund der Hanse zeigt sich Nieheim heute als Heilklimatischer Kurort mit den Funktionen eines Unterzentrums und mittelalterliche Stadt mit Flair. [Mehr]

Bilsterberg

Auf dem Gelände eines ehemaligen NATO-Munitionsdepots im Teutoburger Wald bei Bad Driburg, befindet sich auf einer Fläche von 84 ha eine außergewöhnliche Test- und Präsentationsstrecke. Als Drive Resort in einem Landschaftspark gelegen, findet man hier die Atmosphäre eines automobilen Country Clubs. [Mehr]


 

Festwochenende 14-16.08.2015

Koordinaten: 51° 46′ 29″ N, 9° 4′ 21″ O
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News aus dem Bergdorf

Aktuelle Termine



Annenprozession Brakel (02.08.2015)

1000 Jahre - 1000 Lichter (14.08.2015)

1000 Jahre - Theater (15.08.2015)

1000 Jahre - Stehender Umzug (16.08.2015)

Bergdorfhalle belegt! (29.08.2015)

50 Jahre Fanfarenzug Bad Driburg (06.09.2015)


Jährliche Veranstaltungen

Maibaum-Ausstellen (30.04/01.05.)

Königschießen (Christi Himmelfahrt)

Schützenfest (Pfingsten)

Sportfest

Kreuztracht, über 250 Jahre alte Tradition

Osterfeuer, auf dem Klusberg

Weihnachtskonzert des Musikzuges

Geflügelschau

 


 


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